
Sie haben Ihr Traumauto gefunden und suchen nun nach der geeigneten Finanzierungsform? Die Entscheidung für die sichere Darlehensform, durch den Zusatz einer Restschuldversicherung, bietet sich durchaus an. Hier informieren wir Sie, was Sie beachten sollten.
Wer heutzutage einen Ratenkredit aufnimmt, kann diesen häufig in Verbindung mit einer Restschuldversicherung abschließen. Mit dieser Versicherungsform, die auch als Risiko-Lebensversicherung, Restkredit- oder Kreditlebensversicherung bezeichnet werden kann, ist der Kreditnehmer bei schwerer Krankheit, plötzlicher Arbeitslosigkeit oder im Todesfall abgesichert.
Die Absicherung besteht in der Übernahme der noch ausstehenden Ratenzahlungen durch das Kreditinstitut, wenn der Kredit- bzw. Darlehensnehmer krank oder arbeitslos wird. Im Todesfall wird die Restschuld des Darlehens durch die Leistung getilgt, wodurch die Hinterbliebenen ebenfalls abgesichert sind.
Da eine Restschuldversicherung auch für den Kreditgeber eine erhebliche Kreditsicherheit darstellt, wird sie nicht nur von immer mehr Banken angeboten, sondern zunehmend als Bedingung für den Abschluss eines Darlehens vorausgesetzt.
Die Kosten des Darlehens und der zusätzlichen Versicherungen bilden den effektiven Jahreszins. Bei Abschluss eines solchen Kombivertrages ist ein Vergleich der Nebenkosten und Bearbeitungsgebühren unterschiedlicher Anbieter unbedingt zu empfehlen. Denn die Sparspanne kann beachtlich sein.
Ab August 2008 tritt eine Informationspflicht für Versicherungsinstitute in Kraft, die die Rechte der Versicherungsnehmer stärkt. Im Zuge dieser Änderung erhält der Versicherungsnehmer eine transparente Kostenaufstellung darüber, wie sich die Prämie im Detail zusammensetzt. Wer vergleicht, kann also nur gewinnen.