
Welche Bedingungen müssen Sie als Antragsteller erfüllen, damit Ihnen der Kredit genehmigt wird?
Bei jedem Kreditantrag müssen Sie dem Anbieter eine Genehmigung (die durch Unterschrift bestätigt wird) dafür erteilen, dass er Informationen über Sie bei der SCHUFA (Schutzgemienschaft für allgemeine Kreditsicherung ) einholen darf. Die Schutzgemeinschaft speichert von jedem Kontoinhaber in Deutschland Daten über Girokonten, aufgenommene und nicht zurückbezahlte Verschuldungen oder sonstige Handelsverpflichtungen, um die Ratenkreditinstitute und den Handel vor Verlusten und Missbrauch zu schützen. Ihre Daten unterliegen dem Datenschutz und dürfen nur Kreditinstituten mitgeteilt werden.
Ausschlaggebend bei der Vergabe eines Kredits ist die Frage, ob es Ihnen die ständigen Verpflichtungen (Miete, Lebensunterhalt, weitere Kreditausgleiche usw.) erlauben würden, den Kredit rechtzeitig zu tilgen. Deshalb überprüft die Bank Ihre Einkommensverhältnisse und finanzielle Situation in den letzten 6 bis 12 Monaten. Der Kreditantrag kann abgelehnt werden oder Sie müssen zusätzliche Sicherheiten beibringen, wenn die monatlich zu zahlenden Raten Ihr frei verfügbares Einkommen übersteigen. Die Richtigkeit der Angaben muss mit einer Unterschrift bestätigt werden.
Abhängig von der Höhe des beantragten Kredits fragen die Instituten im Normalfall nach Kopien von Ihren letzten zwei bis drei Gehaltsabrechnungen bzw. nach anderen Einkommensnachweisen. Aus diesen soll hervorgehen, dass Sie regelmäßige Einkünfte erzielen und dass Sie damit Ihre finanzielle Stabilität gesichert haben.
Sie sollten sich bewusst sein, dass jeder Kredit auch eine zusätzliche finanzielle Last für das Haushaltsbudget bedeutet. Trotz der monatlichen Raten sollte Ihnen ein genügend großer Spielraum für unvorhergesehene Ausgaben bleiben. Jegliche eventuelle Veränderungen in Ihren finanziellen Bedürfnissen, wie Arbeitslosigkeit, Krankheit, Nachwuchs, Ausbildung usw. müssen Sie auch einplanen.